Bibliography

Arndt
Wigger
s. xx / s. xxi

12 publications between 1972 and 2012 indexed
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Works authored

Wigger, Arndt [ed.], Éigse Chonamara: Märchen, Legenden und Schwänke aus irischen Originalaufnahmen, Schriften des Studienhauses für Keltische Sprachen und Kulturen, Aachen: Shaker, 2007. + CD.
Ó Siadhail, Mícheál, and Arndt Wigger, Córas fuaimeanna na Gaeilge: na canúintí agus an caighdeán, Dublin: Dublin Institute for Advanced Studies, 1975.

Works edited

Ó Béarra, Feargal, and Arndt Wigger (eds), Bádóireacht: Bootsbau und Seefahrt in der westirischen Tradition, Schriften des Studienhauses für Keltische Sprachen und Kulturen 4, Bonn: Studienhaus für keltischen Sprachen und Kulturen, 2012. xiv + 173 pp. + Audio CD.  
abstract:
Dieses Buch bietet einen genauen Einblick in die maritime Lebenswelt Westirlands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus der Sicht und in den Worten der Einheimischen. Das Boot ist hier noch ein reines Arbeitsmittel, für Fischerei und Transport, besonders in dieser komplexen Küstenregion von Conamara.

Die Texte sind Transkripte von Originalaufnahmen älterer Sprecher aus dem Jahr 1964, spiegeln also Lebenswelt, Denkweise und Sprachgebrauch der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider. Es tritt sowohl die Form des informellen Interviews auf als auch die der lebhaften Diskussion von Sachfragen durch alle Gesprächsteilnehmer. Es handelt sich also nicht um deskriptive volkskundliche Texte, sondern um Schriftfassungen von spontanen Gesprächen über die hier ausgewählten Themenfelder Bootsbau, Segeln und gewerblicher Transport.

Die Transkription erfolgte auf der Basis der Schriftnorm des Neuirischen, mit einigen sparsamen Anpassungen an den dialektalen Gebrauch, soweit es die lautliche Seite betrifft. So liegt ein gut lesbarer Text vor, dessen Herkunft aus spontaner regionaler Umgangssprache dennoch deutlich bleibt.

Die Originalaufnahmen finden sich auf der beiliegenden CD in der gleichen Reihenfolge wie im Textband. Die Aufzeichnungen wurden in das Format mp3 übertragen, sind aber sonst unbearbeitet geblieben. Damit kann die starre Schriftfassung wieder in ihre ursprüngliche Lebensform nzurückgeführt werden. Auf den jeweils rechten Seiten sind deutsche Übersetzungen nachzulesen, die auch die spontansprachliche Qualität der Texte wiederzugeben versuchen. Diese können als Kontrolltext für Leser des irischen Originals genutzt werden, bieten aber auch eher volkskundlich oder nautisch interessierten Lesern einen Zugang zu dem hier dokumentierten Wissen.

Abgerundet wird der Band durch ein fachsprachliches dreisprachiges Glossar, Anmerkungen zu schwierigen Textstellen, Quellenangaben und einige Illustrationen.

Zielgruppen sind Keltologen, speziell im Bereich des dialektalen Neuirischen, allgemeine Linguisten, europäische Ethnologen sowie Bootsbauer, Segler und andere Freunde der historischen Küstenschiffahrt. Schließlich kann dieses Dokument einer kaum noch existierenden authentischen Form des Irischen denen, die sich ihrer lernend annähern wollen, gute Hilfe leisten.
abstract:
Dieses Buch bietet einen genauen Einblick in die maritime Lebenswelt Westirlands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus der Sicht und in den Worten der Einheimischen. Das Boot ist hier noch ein reines Arbeitsmittel, für Fischerei und Transport, besonders in dieser komplexen Küstenregion von Conamara.

Die Texte sind Transkripte von Originalaufnahmen älterer Sprecher aus dem Jahr 1964, spiegeln also Lebenswelt, Denkweise und Sprachgebrauch der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider. Es tritt sowohl die Form des informellen Interviews auf als auch die der lebhaften Diskussion von Sachfragen durch alle Gesprächsteilnehmer. Es handelt sich also nicht um deskriptive volkskundliche Texte, sondern um Schriftfassungen von spontanen Gesprächen über die hier ausgewählten Themenfelder Bootsbau, Segeln und gewerblicher Transport.

Die Transkription erfolgte auf der Basis der Schriftnorm des Neuirischen, mit einigen sparsamen Anpassungen an den dialektalen Gebrauch, soweit es die lautliche Seite betrifft. So liegt ein gut lesbarer Text vor, dessen Herkunft aus spontaner regionaler Umgangssprache dennoch deutlich bleibt.

Die Originalaufnahmen finden sich auf der beiliegenden CD in der gleichen Reihenfolge wie im Textband. Die Aufzeichnungen wurden in das Format mp3 übertragen, sind aber sonst unbearbeitet geblieben. Damit kann die starre Schriftfassung wieder in ihre ursprüngliche Lebensform nzurückgeführt werden. Auf den jeweils rechten Seiten sind deutsche Übersetzungen nachzulesen, die auch die spontansprachliche Qualität der Texte wiederzugeben versuchen. Diese können als Kontrolltext für Leser des irischen Originals genutzt werden, bieten aber auch eher volkskundlich oder nautisch interessierten Lesern einen Zugang zu dem hier dokumentierten Wissen.

Abgerundet wird der Band durch ein fachsprachliches dreisprachiges Glossar, Anmerkungen zu schwierigen Textstellen, Quellenangaben und einige Illustrationen.

Zielgruppen sind Keltologen, speziell im Bereich des dialektalen Neuirischen, allgemeine Linguisten, europäische Ethnologen sowie Bootsbauer, Segler und andere Freunde der historischen Küstenschiffahrt. Schließlich kann dieses Dokument einer kaum noch existierenden authentischen Form des Irischen denen, die sich ihrer lernend annähern wollen, gute Hilfe leisten.
Zimmer, Stefan, Rolf Ködderitzsch, and Arndt Wigger (eds.), Akten des zweiten deutschen Keltologen-Symposiums (Bonn, 2.–4. April 1997), Buchreihe der Zeitschrift für celtische Philologie 17, Tübingen: Niemeyer, 1999.

Contributions to journals

Wigger, Arndt, “The role of German-speaking scholars in the study of Modern Irish”, Journal of the Royal Society of Antiquaries of Ireland 139 (2009): 101–110.  
abstract:
The strong link between Indo-European studies as developed in Germany during the nineteenth century and historical research into Celtic, especially Irish, linguistics as well as philology has often been emphasised and described in some detail. This paper shifts the emphasis away from the work of scholars such as Zeuss, Windisch, Meyer or Thurneysen and tries to evaluate the efforts directed at the documentation and description of Modern Irish, particularly in its precarious dialectical form. Three names of twentieth-century linguists from Germany and Switzerland will be in focus: Franz Nikolaus Finck, author of the first comprehensive description of an Irish dialect; Hans Hartmann, who should be remembered as the initiator of the largest coherent taped collection of vernacular Irish; and Heinrich Wagner as the most prolific and influential Irish dialectologist of all times. It will be shown that these linguists were strangely linked with each other through the language typologist Ernst Lewy, exiled in Dublin, thereby linking dialectical research on the periphery of Europe with truly central issues in theoretical linguistics. An outlook on achievements and further perspectives will conclude this brief paper.
abstract:
The strong link between Indo-European studies as developed in Germany during the nineteenth century and historical research into Celtic, especially Irish, linguistics as well as philology has often been emphasised and described in some detail. This paper shifts the emphasis away from the work of scholars such as Zeuss, Windisch, Meyer or Thurneysen and tries to evaluate the efforts directed at the documentation and description of Modern Irish, particularly in its precarious dialectical form. Three names of twentieth-century linguists from Germany and Switzerland will be in focus: Franz Nikolaus Finck, author of the first comprehensive description of an Irish dialect; Hans Hartmann, who should be remembered as the initiator of the largest coherent taped collection of vernacular Irish; and Heinrich Wagner as the most prolific and influential Irish dialectologist of all times. It will be shown that these linguists were strangely linked with each other through the language typologist Ernst Lewy, exiled in Dublin, thereby linking dialectical research on the periphery of Europe with truly central issues in theoretical linguistics. An outlook on achievements and further perspectives will conclude this brief paper.
Wigger, Arndt, “Nekrolog: Nachruf auf Hans Hartmann”, Zeitschrift für celtische Philologie 53 (2003): 259–266.
Wigger, Arndt, “Aspekte der Redewiedergabe im gesprochenen Irischen”, Zeitschrift für celtische Philologie 49–50 (1997): 965–999.
Wigger, Arndt, “Preliminaries to a generative morphology of the Modern Irish verb”, Ériu 23 (1972): 162–213.

Contributions to edited collections or authored works

Wigger, Arndt, “Denken und glauben im Neuirischen: Syntax und Semantik ausgewählter kognitiver Verben”, in: Stüber, Karin, Thomas Zehnder, and Dieter Bachmann (eds), Akten des 5. Deutschsprachigen Keltologensymposiums, Zürich, 7. - 10. September 2009, Keltische Forschungen. Allgemeine Buchreihe 1, Vienna: Praesens, 2010. 427–446.
Wigger, Arndt, “Cuir, caith, leag and other placement verbs”, in: Zimmer, Stefan (ed.), Kelten am Rhein: Akten des dreizehnten Internationalen Keltologiekongresses, 23. bis 27. Juli 2007 in Bonn, 2 vols, vol. 2: Philologie: Sprachen und Literaturen, Mainz: Philipp von Zabern, 2009. 309–317.
Wigger, Arndt, “Untersuchungen zu Sprachkontakterscheinungen im gesprochenen Irischen”, in: Zimmer, Stefan, Rolf Ködderitzsch, and Arndt Wigger (eds.), Akten des zweiten deutschen Keltologen-Symposiums (Bonn, 2.–4. April 1997), Buchreihe der Zeitschrift für celtische Philologie 17, Tübingen: Niemeyer, 1999. 314–344.
Wigger, Arndt, “Stand un Aufgaben der irischen Dialektologie”, in: Rockel, Martin, and Stefan Zimmer (eds), Akten des ersten Symposiums Deutschsprachiger Keltologen (Gosen bei Berlin, 8.–10. April 1992), Buchreihe der Zeitschrift für celtische Philologie 11, Tübingen: Niemeyer, 1993. 371–384.